


„Das Leben zu bewahren bedeutet, die Zukunft vorzubereiten.“ An dem Ort seiner Kindheit hat Xavier anstelle eines ehemaligen Golfplatzes einen lebendigen Rückzugsort geschaffen. Einen Ort, der offen und doch geschützt ist. Ein 25 Hektar großes Naturschutzgebiet, entstanden aus einer einfachen Überzeugung: Es ist dringend notwendig, einen Gang herunterzuschalten, zu beobachten und sich um die Natur zu kümmern.

Vom Herzen des Anwesens aus schlängelt sich sanft ein Pfad. Ein Weg, der sich durch den Wald windet, an den Teichen entlangführt und feuchte Wiesen sowie kalkhaltige Rasenflächen durchquert.
Man besucht das Naturschutzgebiet nicht, man erlebt es. Denn hier, eingebettet in einen anderen Rhythmus, findet in uns eine echte Erholung statt, während unsere Sinne erweckt werden.
Eine Bank auf einem Hügel, eine Lichtung im Laubwerk, ein im Wind plätschernder Wasserspiegel… Überall offenbart sich die Natur sanft demjenigen, der sich die Zeit nimmt, sie zu genießen.
Xavier wollte, dass die Domaine seinen Überzeugungen treu bleibt. Im Jahr 2005, als noch niemand von „nachhaltigem Tourismus“ sprach, baute er bereits Häuser auf Pfählen, um den Boden nicht zu schädigen. Zwanzig Jahre später erweitert er die Domaine nicht, um daraus Profit zu schlagen, sondern um einen Ort des Gleichgewichts zu schaffen, ein Symbol für sein Engagement.
Das Naturschutzgebiet wird niemals ein Vergnügungspark oder ein französischer Garten sein. Es ist zurückhaltend und lässt sich in Ruhe und Stille entdecken – mit dem Versprechen, zu sich selbst zu finden, während man die Natur betrachtet, die wieder zu ihrem Recht kommt. Die ihren Platz einnimmt und sich regeneriert.

À chaque visite, à chaque saison… un autre visage se laisse voir.
Überall auf dem Anwesen sind Kinder natürlich willkommen, und die Réserve bildet da keine Ausnahme. Man kommt mit der Familie, Hand in Hand, und lernt ganz nebenbei, anders zuzuhören und langsamer hinzuschauen.
Entlang des Weges stehen Informationstafeln. Seit kurzem ergänzen ein Obstgarten, einige Liegestühle und Picknicktische diese sanfte Gestaltung. Sogar Schafe sind vor Ort, um die Rasenflächen auf ganz natürliche Weise zu pflegen und damit an die Tradition der ökologischen Beweidung anzuknüpfen.
Etwas, das schon die Kleinsten berührt und bewegt.